Methoden zum Nachweis von Neuropeptid Y

May 09, 2026

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Der Nachweis von Neuropeptid Y (NPY) basiert hauptsächlich auf immunologischen Methoden, einschließlich des Enzymimmunoassays (ELISA) für die quantitative Analyse und der Immunhistochemie (IHC) für die Gewebelokalisierung.

 

ELISA ist eine häufig verwendete Methode zur quantitativen Bestimmung des NPY-Gehalts in biologischen Proben wie menschlichem Serum, Plasma, Gewebehomogenaten, Zelllysaten und Zellkulturüberständen. Dabei kommt typischerweise ein Prinzip der kompetitiven Hemmung zum Einsatz: NPY-monoklonale Antikörper werden auf eine Mikrotiterplatte aufgetragen und sowohl mit Biotin-markiertes Antigen als auch die Probe mit dem Zielantigen werden hinzugefügt. Das Zielantigen konkurriert mit dem markierten Antigen um die Bindung an die Antikörper. Nach einem Waschschritt werden HRP-markiertes Avidin und das Substrat TMB zur Farbentwicklung hinzugefügt; Die Intensität der Farbe ist umgekehrt proportional zur NPY-Konzentration in der Probe. Diese Methode bietet eine hohe Empfindlichkeit und Spezifität mit einem typischen Nachweisbereich von 24,69 pg/ml bis 2000 pg/ml und einer unteren Nachweisgrenze von unter 9,59 pg/ml.

 

IHC wird verwendet, um die Expression und Verteilung von NPY innerhalb von Gewebeschnitten zu lokalisieren. Durch die Verwendung spezifischer Antikörper zur Bindung an NPY im Gewebe und den Einsatz einer chromogenen Reaktion zur Visualisierung ermöglicht diese Methode die qualitative oder semi{1}}quantitative Analyse der NPY-Expression in verschiedenen Geweben.

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